Das Kugellager: Gesprächseinstiege für grössere Gruppen
Das Kugellager ist eine gute Möglichkeit, mit Personen ins Gespräch zu kommen und in grösseren Gruppen mit passenden Fragen in ein Thema einzusteigen.
So funktioniert's
- Zwei Kreise bilden: Immer zwei Personen stehen sich gegenüber – die einen im Innenkreis, die anderen im Aussenkreis.
- Austauschen: Zur gestellten Frage tauschen sich die beiden aus.
- Weiterrücken: Der innere Kreis rückt eine Position weiter. Neues Paar, neue Frage.
Der Aussenkreis bleibt dabei stehen. So entsteht Runde für Runde ein neues Gegenüber.
Warum sich das Kugellager lohnt
Der Vorteil liegt darin, dass sich nicht immer dieselben Personen austauschen. Durch das Weiterrücken wird auch in ungewöhnlicheren Konstellationen gesprochen.
Die hohe Strukturierung wirkt vertrauensbildend im Team. Und sie schafft oftmals Gesprächseinstiege, die später im informellen Austausch wieder aufgegriffen werden.
Gleichzeitig schätzen wir das Kugellager als Möglichkeit, Wissen im Team auszutauschen.
Passende Fragen für jede Gruppe
Je nach Gruppenkonstellation lassen sich verschiedene Fragen einsetzen. Einige Beispiele:
Erfahrungsfragen
- «Wie bereitest du dich auf ein schwieriges Gespräch vor?»
- «Was machst du, wenn jemand am Telefon voll ausrastet?»
Zirkuläre Fragen
- «Was würde dein bester Freund oder deine beste Freundin über dich zum Thema X berichten?»
Lösungsorientierte Fragen
- «Was müsste für dich am Ende dieses Projekts passiert sein, damit es sich gelohnt hat?»
Fragen nach Ressourcen
- «Welche Stärke von dir sollte das Team unbedingt kennen?»
Positive Fragen
- «Was hat dich in der letzten Woche positiv überrascht?»
Daneben gibt es viele weitere spannende Fragen – je nachdem, worum es in der Gruppe gerade geht.
Bei Sekhmet unterstützen wir dich gerne dabei, solche Gefässe vorzubereiten und durchzuführen. Melde dich bei uns.